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Die Funktionsweise des ZCorp 3D Druckens:
3D-Drucken ist eine recht junge Rapid Prototyping Technologie (Schichtbautechnik) und erlaubt die sehr schnelle und kostengünstige Herstellung mehrfarbiger dreidimensionaler Modelle.
3D-Drucker von ZCorp sind von der Funktion, dem Betrieb und der Handhabung mit einem Tintenstrahldrucker zu vergleichen. Gedruckt wird jedoch nicht auf Papier sondern auf eine Fläche aus Pulver und die Tinte ist vielmehr ein Kleber (Binder).

Das Druckverfahren mit dem Contex Spectrum 510 3D-Drucker:
1. Idee als 3D CAD-Daten "in Scheiben schneiden"
und zum 3D-Drucker senden
2. Verteilen einer Pulverschicht
3. Bedrucken der Pulverschicht
4. Aufbringen einer weiteren Pulverschicht, zurück zu 3. ff.
5. 3D Modell aus dem Pulverbett entnehmen
Die Modellerstellung erfolgt in 3 Schritten: Der Datenaufbereitung, dem eigentlichen Druckvorgang und der Nachbehandlung durch Infiltration. In folgendem Bildband wird gezeigt und erklärt, wie Modelle mit dem 3D-Drucker entstehen: ...zum Vergrößern einfach erstes Bild anklicken und mit <--Pfeil-Tasten--> durchblättern.
Im Einzelnen läuft es wie folgt ab:
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Die 3D-Zeichnung des Modells wird vorab in viele Schichtenaufnahmen aufgeteilt (wie bei einem CT)
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Eine Walze verteilt eine hauchdünne Schicht gipsartigen Pulvers auf der Druckplatte
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4 Tintenstrahldruckköpfe drucken mit Farbbinder erste Schichtaufnahme ins Pulver,
gedruckter Querschnitt des Bauteils erstarrt, unbedrucktes bleibt Pulver
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Druckplatte senkt sich um 0,1mm und macht Platz für eine neue Schicht Pulver
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Vorgang wird so lange wiederholt bis das Bauteil fertig ist
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Fertiges Modell wird entnommen und unbedrucktes (loses) Pulver aus Hohlräumen geblasen
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Zur Vergütung wird das gipsartige Modell mit Flüssigkeiten infiltriert und beschichtet.
Es stehen verschiedene Sorten und Kombinationen aus Pulver, Binder und Infiltrat zur Verfügung, die die physikalischen und haptischen Eigenschaften des Modells bestimmen.
und hier ist noch ein Film zum Funktionsprinzip (2MB, für flashplayer)
Die Technik des ZCorp 3D-Druckens wurde in den 90er Jahren am MIT in den USA entwickelt, die Rechte daran von der Fa. ZCorporation aufgekauft, die zwischenzeitlich ihrerseits von der Contex AG übernommen wurde. Beide Firmen bieten die in den USA und Dänemark gefertigten Geräte unter eigenem Label an. In Deutschland bietet fabtory als autorisierter Reseller des Contex Distributors Kisters AG die Contex-3D-Drucker und alle Dienstleistungen hierzu an.
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